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Zu viele Kisten. Oder der Teufel liegt im Detail.

So ein Umzug hat es in sich. Wie jeder weiß, ist es doch nicht nur ein paar Möbel und persönliche Dinge von einem Haus in das nächste zu tragen. Der Teufel liegt im Detail: Kisten packen und Kisten auspacken.

Kisten packen

Kisten packen geht noch gut von der Hand, denn ich wollte los in mein neues Heim. Den Wunsch, mich von altem, jahrelang mitgeschlepptem Ballast zu trennen und materiell reduzierter zu leben, setze ich seit einigen Jahren um, mal mehr, mal weniger. Nun hat das Kind in der modernen Welt einen Namen: tiny home. Aber es gilt auch, wo Platz ist, wird gehortet. Mit diesem Umzug in eine kleinere Wohnung habe ich die Chance ergriffen und viele Sachen verschenkt oder verkauft. Über ebay Kleinanzeigen habe ich etliches verschenkt und die Freude der Menschen hat mich mehr gefreut als ein paar Euro mehr in der Tasche. Ich habe Menschen getroffen und Geschichten gehört.

Kisten auspacken

Kisten auspacken ist mit mehr Arbeit verbunden. Die ersten Kisten sind schnell leer, eine Basis schaffen und ankommen. Wenn man wie ich vorher keine Zeit hatte, fängt nun die Renovierung an. Die Wohnung in Besitz nehmen, die eigene Handschrift einbringen. Vieles ist alleine auf seinen Platz gewandert, wie von selbst wusste ich, dorthin damit und nirgends anders. Bis ich für die übrigen Sachen die richtigen Plätze gefunden habe, vergeht Zeit. Und wieder erkenne ich, dass da noch zu viel Zeug in den Kisten schlummert, das ich doch nicht brauche.

Ankommen

Nun bin ich angekommen. Meine Wohnung, die Landschaft und das Leben in Königslutter gefallen mir. Viele Pläne warten auf die Umsetzung, los geht’s. Smart Home wird anders als ich dachte, dazu komme ich im nächsten Text.